AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen

für Anzeigen und andere Werbemittel in Druckschriften der Egmont Ehapa Media GmbH

1. „Anzeigenauftrag” im Sinne der nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen ist der Vertrag zwischen Verlag und Auftraggeber über die Veröffentlichung einer oder mehrerer Anzeigen oder anderer Werbemittel (nachfolgend insgesamt als „Anzeigen“ bezeichnet) eines Werbungstreibenden oder sonstigen Inserenten in einer Druckschrift zum Zwecke der Verbreitung.

2. Der Anzeigenauftrag regelt, in welchen Ausgaben der betreffenden Druckschrift die jeweilige Anzeige erscheinen soll. Ist ausnahmsweise im Rahmen eines Abschlusses das Recht zum Abruf einzelner Anzeigen eingeräumt, so ist der Auftrag im Zweifel innerhalb eines Jahres seit Erscheinen der ersten Anzeige abzuwickeln, sofern die erste Anzeige innerhalb eines Jahres nach Vertragsschluss abgerufen und veröffentlich wird.

3. Wird ein Auftrag aus Umständen nicht erfüllt, die der Verlag nicht zu vertreten hat, so hat der Auftraggeber, unbeschadet etwaiger weiterer Rechtspflichten, den Unterschied zwischen dem gewährten und dem der tatsächlichen Abnahme entsprechenden Nachlass dem Verlag zu erstatten. Die Erstattung entfällt, wenn die Nichterfüllung auf höherer Gewalt im Risikobereich des Verlages beruht.

4. Aufträge für Anzeigen, die erklärtermaßen ausschließlich in bestimmten Nummern, bestimmten Ausgaben oder an bestimmten Plätzen der Druckschrift veröffentlicht werden sollen, müssen so rechtzeitig beim Verlag eingehen, dass dem Auftraggeber noch vor Anzeigenschluss mitgeteilt werden kann, wenn der Auftrag auf diese Weise nicht auszuführen ist.

5. Rubrizierte Anzeigen werden in der jeweiligen Rubrik abgedruckt, ohne dass dies der ausdrücklichen Vereinbarung bedarf.

6. Anzeigen, die aufgrund ihrer redaktionellen Gestaltung nicht als Anzeigen erkennbar sind, werden als solche vom Verlag mit dem Wort „Anzeige” deutlich kenntlich gemacht.

7. Jeder Auftrag wird erst nach schriftlicher Bestätigung durch den Verlag rechtsverbindlich, soweit es sich nicht um eine Gelegenheitsanzeige handelt, bei einer Gelegenheitsanzeige ist eine schriftliche Bestätigung aus Zeitgründen nicht möglich. Der Vertrag kommt durch Abdruck der Gelegenheitsanzeige zustande. Der Verlag behält sich vor, rechtsverbindlich bestätigte Anzeigenaufträge –auch einzelne Abrufe im Rahmen eines Abschlusses – wegen des Inhalts, der Herkunft oder der technischen Form nach einheitlichen, sachlich gerechtfertigten Grundsätzen des Verlages abzulehnen, wenn deren Inhalt gegen Gesetze oder behördliche Bestimmungen verstößt oder deren Veröffentlichung für den Verlag unzumutbar ist. Dies gilt auch für Aufträge, die bei Geschäftsstellen, Annahmestellen oder Vertretern aufgegeben werden.

8. Beilagenaufträge und Beikleberaufträge sind für den Verlag erst nach Vorlage eines Musters der Beilage bzw. des Beiklebers und deren Billigung durch den Verlag bindend. Beilagen und Beikleber, die durch Format oder Aufmachung beim Leser den Eindruck eines Bestandteils der Zeitung oder Zeitschrift erwecken oder Fremdanzeigen enthalten, werden nicht angenommen. Die Ablehnung eines Auftrages wird dem Auftraggeber unverzüglich mitgeteilt (siehe auch unter (6)).

9. Für die rechtzeitige Lieferung des Anzeigentextes und einwandfreier Druckunterlagen oder Beilagen oder Beikleber ist der Auftraggeber verantwortlich. Anzeigen sind grundsätzlich in Prozessfarben CMYK (Euroskala) anzulegen. Zur Farbbestimmung ist stets ein Proof mitzuliefern. Sollte dies nicht möglich sein, erfolgt die Farbabstimmung nach den Vorgaben des Verlages. Geringe Farbabweichungen sind durch prozess-spezifische Toleranzen des Offset- bzw. Tiefdruckverfahrens sowie durch die Eigenfarbe des Druckpapiere begründet und somit kein Reklamationsgrund.

10. Entspricht die Veröffentlichung der Anzeige nicht der vertraglich geschuldeten Beschaffenheit bzw. Leistung – ist beispielsweise die Anzeige ganz oder teilweise unleserlich, unrichtig oder unvollständig abgedruckt – so hat der Auftraggeber Anspruch auf Zahlungsminderung oder eine einwandfreie Ersatzanzeige bzw. Ersatzveröffentlichung des anderen Werbemittels, aber nur in dem Ausmaß, in dem der Zweck der Anzeige oder des anderen Werbemittels beeinträchtigt wurde. Der Verlag hat das Recht, eine Ersatzanzeige bzw. Ersatzveröffentlichung zu verweigern, wenn

  • diese einen Aufwand erfordern, der unter Beachtung des Inhalts des Schuldverhältnisses und der Gebote von Treu und Glauben in einem groben Missverhältnis zu dem Leistungsinteresse des Auftraggebers steht, oder
  • diese für den Verlag nur mit unverhältnismäßigen Kosten möglich wäre.

Lässt der Verlag eine ihm für die Ersatzanzeige oder die Veröffentlichung des anderen Werbemittels gestellte angemessene Frist verstreichen oder ist die Ersatzanzeige/Ersatzveröffentlichung erneut nicht einwandfrei, so hat der Auftraggeber ein Recht auf Zahlungsminderung oder Rückgängigmachung des Auftrages. Bei unwesentlichen Mängeln der Anzeige oder der Veröffentlichung des anderen Werbemittels ist die Rückgängigmachung des Auftrages ausgeschlossen. Reklamationen wegen offensichtlicher Mängel müssen innerhalb von vier Wochen nach Eingang des Beleges geltend gemacht werden. Reklamationen bei nicht offensichtlichen Mängeln müssen innerhalb eines Jahres ab dem gesetzlichen Verjährungsbeginn geltend gemacht werden.

11. Der Verlag haftet für sämtliche Schäden, gleich ob aus vertraglicher Pflichtverletzung oder aus unerlaubter Handlung nach Maßgabe der folgenden Bestimmungen: Bei grober Fahrlässigkeit beschränkt sich die Haftung im kaufmännischen Verkehr auf den Ersatz des typischen vorhersehbaren Schadens; diese Beschränkung gilt nicht, soweit der Schaden durch gesetzliche Vertreter oder leitende Angestellte des Verlages verursacht wurde.
Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Verlag nur, wenn eine wesentliche Verkehrspflicht verletzt wurde. In solchen Fällen ist die Haftung auf den typischen vorhersehbaren Schaden beschränkt.
Bei Ansprüchen nach dem Produkthaftungsgesetz sowie bei einer Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit haftet der Verlag nach den gesetzlichen Vorschriften. Reklamationen müssen – außer bei nicht offensichtlichen Mängeln - innerhalb von vier Wochen nach Eingang von Rechnung und Beleg geltend gemacht werden.
Alle gegen den Verlag gerichteten Ansprüche aus vertraglicher Pflichtverletzung verjähren in einem Jahr ab dem gesetzlichen Verjährungsbeginn, sofern sie nicht auf vorsätzlichem Vorhalten beruhen.

12. Probeabzüge werden nur auf ausdrücklichen Wunsch geliefert. Der Auftraggeber trägt die Verantwortung für die Richtigkeit der zurückgesandten Probeabzüge. Der Verlag berücksichtigt alle Fehlerkorrekturen, die ihm innerhalb der bei der Übersendung des Probeabzugs gesetzten Frist mitgeteilt werden.

13. Sind keine besonderen Größenvorschriften gegeben, so wird die nach Art der Anzeige übliche, tatsächliche Abdruckhöhe der Berechnung zugrunde gelegt.

14. Sofern nicht im Einzelfall eine andere Fälligkeit vereinbart ist, ist die Anzeigenrechnung zur Bezahlung fällig am Erstverkaufstag der Druckschrift, in der die Anzeige veröffentlicht wird. Bei vorzeitigen Zahlungen, die vor dem Erstverkaufstag beim Verlag eingeht, wird – sofern keine älteren Rechnungen offen stehen – 2% Skonto gewährt.

15. Bei Zahlungsverzug oder Stundung werden Zinsen in Höhe von 8 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz berechnet. Ist der Auftraggeber ein Verbraucher, so beträgt der Zinssatz nur 5 Prozentpunkte über dem Basiszinssatz.
Der Verlag behält sich vor, aus einem etwaigen anderen Rechtsgrund höhere Zinsen zu verlangen. Die Geltendmachung eines weiteren Schadens ist nicht ausgeschlossen.
Der Verlag kann bei Zahlungsverzug die weitere Ausführung des laufenden Auftrages bis zur Zahlung zurückstellen und für die restlichen Anzeigen Vorauszahlungen verlangen. Wird nach Abschluss des Anzeigenvertrages erkennbar, dass der Zahlungsanspruch des Verlages durch mangelnde Zahlungsfähigkeit des Auftraggebers gefährdet wird, ist der Verlag berechtigt, auch während der Laufzeit des Anzeigenabschlusses das Erscheinen weiterer Anzeigen ohne Rücksicht auf ein ursprünglich vereinbartes Zahlungsziel von der Vorauszahlung des Betrages und von dem Ausgleich offen stehender Rechnungsbeträgen anhängig zu machen.

16. Der Verlag liefert auf Wunsch einen Anzeigenbeleg. Je nach Art und Umfang des Anzeigenauftrages werden Anzeigenausschnitte, Belegseiten oder vollständige Belegnummern geliefert. Kann ein Beleg nicht mehr beschafft werden, so tritt an seine Stelle eine rechtsverbindliche Bescheinigung des Verlages über die Veröffentlichung und Verbreitung der Anzeige.

17. Kosten vom Auftraggeber gewünschte oder zu vertretende erhebliche Änderungen ursprünglich vereinbarter Ausführungen hat der Auftraggeber zu tragen.

18. Bei Anzeigenaufträgen von Kaufleuten oder juristischen Personen des öffentlichen Rechts ist Erfüllungsort und Gerichtsstand für sämtliche sich zwischen den Parteien aus dem Vertragsverhältnis ergebende Streitigkeiten der Sitz des Verlages. Der Auftraggeber kann auch als Nicht- Kaufmann am Sitz des Verlages verklagt werden, wenn der Auftraggeber nach Vertragsschluss seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt ins Ausland verlegt oder seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt zum Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist.

19. Die Werbungsmittler und Werbeagenturen sind verpflichtet, sich in ihren Angeboten, Verträgen und Abrechnungen mit dem Werbungstreibenden an die Preisliste des Verlages zu halten.

20. Preisänderungen für erteilte Anzeigenaufträge sind gegenüber Unternehmern wirksam, wenn Sie vom Verlag mindestens einen Monat vor Veröffentlichung der Anzeige oder des anderen Werbemittels angekündigt werden. Im Falle einer Preiserhöhung steht dem Auftraggeber ein Rücktrittsrecht zu. Das Rücktrittsrecht muss innerhalb von 14 Tagen in Textform nach Erhalt der Mitteilung über die Preiserhöhung ausgeübt werden.

21. Wenn für konzernangehörige Personen die gemeinsame Rabattierung beansprucht wird, ist die schriftliche Bestätigung einer Kapitalbeteiligung von mehr als 75% erforderlich.

22. Der Auftraggeber stellt den Verlag im Rahmen des Anzeigenauftrages von allen Ansprüchen Dritter frei, die wegen der Verletzung gesetzlicher Bestimmungen, insbesondere für Verletzungen die auf einen Rechtsverstoß durch fehlende Rechte für die an de Verlag gelieferten Materialien beim Auftraggeber entstehen können. Ferner wird der Verlag von den Kosten zur notwendigen Rechtsverteidigung freigestellt. Der Auftraggeber ist verpflichtet, den Verlag nach Treu und Glauben mit Informationen und Unterlagen bei der Rechtsverteidigung gegenüber Dritten zu unterstützen. Der Verlag ist nicht verpflichtet, Aufträge und Anzeigen daraufhin zu überprüfen, ob durch sie Rechte Dritter beeinträchtigt werden.

23. Der Auftraggeber überträgt dem Verlag sämtliche für die Nutzung der Werbung in Print- und Online-Medien aller Art, einschließlich Internet, erforderlichen urheberrechtlichen Nutzung-, Leistungsschutz- und sonstigen Rechte, insbesondere das Recht zur Vervielfältigung, Verbreitung, Übertragung, Sendung, öffentliche Zugänglichmachung, Entnahme aus einer Datenbank und Abruf, und zwar zeitlich und inhaltlich in dem für die Durchführung des Auftrags notwendigen Umfang. Vorgenannte Rechte werden in allen Fällen örtlich unbegrenzt übertrage. Bei Betriebsstörungen oder in Fällen höherer Gewalt, illegalem Arbeitskampf, rechtswidriger Beschlagnahme, Verkehrsstörungen, allgemeiner Rohrstoff- oder Energieverknappung und dergleichen – sowohl im Betrieb des Verlages als auch in fremden Betrieben, derer sich der Verlag zur Erfüllung seiner Verbindlichkeiten bedient hat der Verlag Anspruch auf volle Bezahlung der veröffentlichten Anzeigen, wenn die Aufträge mit 80% der im gültigen Tarif genannten Auflage erfüllt sind. Geringere Leistungen sind nach dem Tausender-Seitenpreis gemäß der im Tarif genannten Auflage zu bezahlen.

24. Die Pflicht zur Aufbewahrung von Druckunterlagen endet drei Monate nach Erscheinen der jeweiligen Anzeige, sofern nicht ausdrücklich eine andere Vereinbarung getroffen worden ist. Druckunterlagen werden nur auf besondere Anforderung an den Auftraggeber zurückgesandt.

25. Keine Anzeige darf sich mit Produkten befassen, die für Kinder gesundheitsschädlich oder deren charakterlicher Entwicklung möglicherweise abträglich sind, so z.B. Tabakerzeugnisse, alkoholische Getränke, Glücksspieleinrichtungen usw. Werbung, die sich mit Comicfiguren befasst, bedarf der Abstimmung mit dem Verlag.

Allgemeine Geschäftsbedingungen

für Online-Medien die Egmont Ehapa Media GmbH

1.    Gegenstand
 
Auftraggeber möchte Werbemittel in Online- und/oder Mobileangeboten veröffentlichen und öffentlich wiedergeben (Werbeplatzierung). Auftraggeber ist ein Werbetreibender oder eine Agentur, die für einen Werbetreibenden die Werbeplatzierung durchführt. Die Egmont Ehapa Media GmbH, Alte Jakobstr. 83, 10179 Berlin (nachfolgend Ehapa) bietet Dritten, wie z.B. Auftraggeber, die Möglichkeit, Werbemittel auf eigenen oder bestimmten von Dritten betriebenen Online- und/oder Mobileangeboten zu veröffentlichen (Werbeplatzierung). Unter Online- und Mobileangeboten werden Internetwebseiten, Apps und sonstige elektronische Dienste verstanden. Dritte, über deren Online- und/oder Mobileangebote Ehapa aufgrund vertraglicher Absprachen Werbemittel veröffentlichen kann, werden nachfolgend Anbieter genannt.

Auftraggeber hat Ehapa mit der Veröffentlichung von Werbemitteln nach Maßgabe der Auftragsbestätigung von Ehapa beauftragt. Neben den Regelungen der Auftragsbestätigung gelten diese AGB.

2.    Werbearten

Die Werbeplatzierung ist über unterschiedliche elektronische Werbearten möglich. Hierbei handelt es sich insbesondere um Gewinnspiele und Adventskalender sowie um Werbeflächen wie z. B. AdBundle, Superbanner, Exp. Superbanner, Sky, Sticky Sky, Widesky, Exp. Sky, MediumRectangle, Exp. MediumRectangle, Halfpage Ad, Layer, XXL Layer, Hockey-Stick, Tandem Ad, Floor Ad, Sitebar, Billboard, Bridge Ad, Homepage Take-Over, Out-Stream Video Ad, PreRoll, Themenwelt, Advertorial, Kalender usw. in Online- oder Mobile Diensten ungeachtet der Art der öffentlichen Wiedergabe (z.B. per linearen Streamings (inkl. Smart TV), automatisierter Übermittlung und im Wege des individuellen Abrufs). Die jeweilige Werbeart und -fläche werden in der Auftragsbestätigung festgelegt.

3.    Vertragsschluss

3.1    Angebote
Die Angebote der Ehapa sind freibleibend. Ein Vertragsschluss erfolgt erst mit schriftlicher (per Brief oder Fax) oder elektronischer (per E-Mail) Bestätigung des Auftrags durch Ehapa. Maßgeblich für den Umfang der Leistungspflicht von Ehapa ist stets der Inhalt der Bestätigung. Ehapa schließt diesen Vertrag für die Werbeplatzierung auf eigenen und fremden Online- und Mobileangeboten in eigenem Namen und auf eigene Rechnung.  

3.2    Vorrang von Regelungen und Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers
Neben den Regelungen in der Auftragsbestätigung gelten nur diese AGB für den Vertrag. Sollten sich die Regelungen in der Bestätigung und in diesen AGB widersprechen, so gehen die Regelungen in der Bestätigung vor. Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers finden stets keine Anwendung.

3.3    Agentur ist Auftraggeber
Sollte für den Werbetreibenden eine Agentur im eigenen oder fremden Namen die Werbeplatzierung beauftragen, so hat sie den Werbetreibenden ausdrücklich zu benennen und auf Verlangen unverzüglich einen schriftlichen Nachweis über die wirksame Beauftragung durch den Werbetreibenden beizubringen. Die Werbeplatzierung darf nur für diesen Werbetreibenden erfolgen und kann nicht von Agentur für andere Werbetreibende genutzt werden. Für den Fall, dass die vereinbarte Vergütung nicht vor der ersten Werbeplatzierung zu leisten ist, tritt Agentur Zahlungsansprüche gegen den Werbetreibenden für die Werbeplatzierungen mit Abschluss des Vertrages an Ehapa in Höhe der vereinbarten Vergütung zur Sicherheit ab. Ehapa nimmt diese Abtretung mit Bestätigung des Auftrags an. Sollte Agentur nicht binnen vier Wochen die fällige Vergütung an Ehapa leisten, so kann Ehapa die abgetretenen Ansprüche gegenüber dem Werbetreibenden geltend machen.

3.4    Hinweispflichten von Auftraggeber bei Auftragserteilung
Der Auftraggeber hat Ehapa mit Auftragserteilung schriftlich (per E-Mail) mitzuteilen, ob die Kampagne aus mehreren Motiven besteht und ob ein Kampagnenwechsel bzw. Motivwechsel  während des Kampagnenzeitraums geplant ist. Im Falle der Umsetzung der Wechsel ist Ehapa hierüber ebenfalls unverzüglich per E-Mail zu informieren. Der Verstoß gegen die vorgenannten Pflichten berechtigt Ehapa zur sofortigen Kündigung des Vertrages. Die vereinbarte Vergütung wird im Falle der Kündigung sofort ohne Abzüge fällig. Weiter hat Auftraggeber bei Auftragserteilung darauf hinzuweisen, ob er eine monatsgenaue Abrechnung für AdImpressions gesteuerte Werbemittel wünscht; andernfalls erfolgt sie nach Kampagnenende.

4.    Werbemittel

4.1    Rechte an den Werbemitteln
Die Werbemittel sind die von Auftraggeber übermittelten Vorlagen für die vereinbarte Werbeplatzierung (z.B. Videos, Banner, Logos, Texte, geschäftliche Bezeichnungen etc.). Auftraggeber überträgt hiermit auf Ehapa das Recht, diese Werbemittel im vereinbarten Umfang über die in der Auftragsbestätigung festgelegten Online- und Mobileangebote räumlich uneingeschränkt und zeitlich auf die Dauer der Kampagne beschränkt zu nutzen, insbesondere öffentlich zugänglich zu machen und zu senden. Zudem wird Ehapa mit erster Schaltung des Werbemittels das zeitlich und räumlich unbeschränkte Recht eingeräumt, das Werbemittel unentgeltlich zur Eigenwerbung und Kundenberatung im Internet (z.B. Websites, Newsletter etc.) und Intranet, auf Messen, in Printprodukten (z.B. Roll-Ups (Aufsteller), Poster, Plakate), in Imagefilmen und in Kundengesprächen (z.B. als PowerPoint-Präsentationen) zu nutzen. Ehapa wird hiermit weiter berechtigt, die eingeräumten Rechte ganz oder teilweise an Dritte, insbesondere an Mutter-, Tochter- und Schwestergesellschaften von Ehapa sowie an Anbieter zu übertragen und/oder zu lizenzieren sowie diese Dritten und Anbieter zur Unterlizenzierung und Weiterübertragung der Rechte zu berechtigten. Auftraggeber verpflichtet sich, sämtliche für die beauftragte Werbeplatzierung (inkl. Nutzung) und Eigenwerbung/Kundenberatung erforderlichen Rechte am Werbemittel (insbesondere urheberrechtliche Nutzungsrechte und Leistungsschutzrechte, Designrechte, Persönlichkeitsrechte, Namensrechte sowie Kennzeichen – und Markenrechte) wirksam (von Dritten) eingeholt sowie Dritte angemessen hierfür vergütet zu haben. Weiter steht Auftraggeber dafür ein, dass das Werbemittel, die Ziel-URL (z.B. Webseite), eine von ihm vorgenommene Verlinkung und eine von ihm etwaig durchgeführte Platzierung des Werbemittels nicht gegen gesetzliche Vorschriften (insbesondere das UrhG, UWG, Pressegesetze, JMStV, RStV etc.) oder Rechte Dritter verstößt. Auftraggeber hält Ehapa sowie die Anbieter von Ansprüchen Dritter frei und ersetzt diesen sämtliche aus der Verletzung der vorgenannten Pflichten resultierende Schäden.

4.2    Link
Die technische Umsetzung und Herstellung sowie Erhaltung der Funktionsfähigkeit einer Verlinkung obliegt ausschließlich Auftraggeber. Gleiches gilt für die technische Sicherstellung der Verlinkung bei Einsatz eines eigenen oder dritten AdServers. Ehapa ist nicht verpflichtet, die Verlinkung zu überprüfen oder Fehler zu beheben. Auftraggeber steht dafür ein, dass er berechtigt ist, die mit der Werbeplatzierung verbundenen (Hyper-)Links auf die verlinkten Inhalte zu setzen. Auftraggeber hat die von ihm in das Werbemittel aufgenommenen (Hyper-)Links bis in die dritte Weiterverweisungsebene zu prüfen und steht weiter dafür ein, dass diese bzw. die verlinkten Inhalte weder Rechte Dritter verletzen noch gegen Gesetze verstoßen.

4.3    Herstellung der Werbemittel durch Ehapa
Sofern Ehapa oder ein von Ehapa beauftragter Dritter die Werbemittel für Auftraggeber erstellt, werden Ehapa und Auftraggeber in der Auftragsbestätigung Regelungen über die Produktion und Einräumung von Rechten treffen. Ohne ausdrücklich anderslautende Vereinbarung verbleiben die Rechte an diesen Werbemitteln stets bei Ehapa. Die Ziffern 8.1 und 8.2 gelten mit Ausnahme der Skonto-Regelungen entsprechend. 

4.4    Übermittlung der Werbemittel
Werbemittel sind spätestens fünf Tage vor Kampagnenbeginn an Ehapa elektronisch (per E-Mail oder Downloadlink) zu liefern. Nur wenn das Werbemittel binnen dieser Frist Ehapa vorliegt, kann die vereinbarte Werbeplatzierung fristgerecht und vertragsgemäß beginnen. Verspätete Übermittlungen gehen zulasten von Auftraggeber, sofern Ehapa diese nicht alleine zu vertreten hat. Der Anspruch auf die vereinbarte Vergütung bleibt unberührt, d. h. dass die vereinbarte Vergütung auch dann vollständig zu zahlen ist, wenn die vereinbarten AdImpressions nicht erreicht werden bzw. eine Werbeart, deren Vergütung sich nicht nach den erzielten AdImpressions richtet (z.B. Gewinnspiele, Adventskalender), nicht über die vereinbarte Dauer angeboten werden kann. Im Rahmen der Übermittlung des Werbemittels hat Auftraggeber auch auf etwaige Zahlungspflichten gegenüber Verwertungsgesellschaften hinzuweisen und die für eine entsprechende Meldung erforderlichen Daten auf eigene Kosten zu übermitteln. Die Gefahr des Untergangs oder der Verschlechterung der Werbemittel im Rahmen der Übermittlung trägt Auftraggeber.

4.5    Änderungen des Werbemittels
Sofern Auftraggeber nach Übermittlung der Werbeplatzierungen Änderungen des Werbemittels wünscht oder vornimmt, so ist Ehapa hierüber vorab per E-Mail zu informieren. Als Änderung des Werbemittels ist auch die Änderung einer Verlinkung sowie die Änderung des Werbemittels, welches per Redirect vorliegt, anzusehen. Auftraggeber ist bekannt, dass die nachträgliche Änderung des Werbemittels die Werbeleistung (erheblich) reduzieren kann. Ehapa ist im Fall der Änderung berechtigt, diesen Vertrag sofort zu kündigen, wobei die Zahlung der vereinbarten Vergütung hiervon nicht berührt wird und sofort fällig wird. Für den Fall, dass im Wege einer Hochrechnung der binnen einer Woche nach Änderung des Werbemittels festgestellten AdImpressions eine nachteilhafte Auswirkung der Änderung auf die vereinbarte Gesamtanzahl der AdImpressions nicht feststellbar ist, scheidet das Kündigungsrecht aus. Maßgeblich für die Hochrechnung sind die Werte und Feststellungen des AdServers von Ehapa. Eine nachteilhafte Auswirkung liegt vor, wenn anhand der Hochrechnung eine Abweichung von der vereinbarten Gesamtzahl in Höhe von mindestens 10 % vorliegt. Sollte Ehapa trotz negativer Prognose im eigenen Ermessen am Vertrag festhalten, so kann Ehapa bzw. der Anbieter das Werbemittel binnen einer angemessenen Frist platzieren. Etwaig hieraus resultierende Beeinträchtigungen des Werbemittels (z.B. reduzierte AdImpressions) gehen ausschließlich zulasten von Auftraggeber. Der Anspruch auf die vereinbarte Vergütung von Ehapa bleibt von der Änderung stets unberührt; dies gilt auch im Falle von hieraus resultierenden Beeinträchtigungen des Werbemittels. Etwaig durch die Änderung entstehende Kosten trägt ausschließlich Auftraggeber.  

4.6    Keine Aufbewahrungspflicht
Ehapa ist nicht verpflichtet, die Werbemittel bzw. Vorlagen aufzubewahren. Ehapa kann diese in eigenem Ermessen nach Kampagnenende löschen. Auftraggeber hat dafür Sorge zu tragen, dass bei ihm eine Kopie vorhanden ist.

4.7    Kinder- und Jugendschutz
Kein Werbemittel inklusive der verlinkten Inhalte darf sich mit Produkten/Inhalten befassen, die für Kinder gesundheitsschädlich oder deren charakterlicher Entwicklung möglicherweise abträglich sind, so z.B. Tabakerzeugnisse, alkoholische Getränke, Glücksspieleinrichtungen usw. Derartige Werbemittel kann Ehapa unter Fortbestehen des Vergütungsanspruchs ablehnen oder sperren.

4.8    Verantwortlichkeit
Für den Inhalt der Werbemittel inkl. Links und verlinkter Inhalte ist ausschließlich Auftraggeber verantwortlich.

4.9    Anwendbarkeit „Allgemeine und technische Werbemittel Spezifikationen“
Die Regelungen „Allgemeine und technische Werbemittel Spezifikationen“ sind Vertragsbestandteil und durch Auftraggeber einzuhalten. Die Regelungen sind unter http://www.egmont-mediasolutions.de/downloads/ zu finden. Sollten diese Regelungen zu den AGB und/oder der Auftragsbestätigung in Widerspruch stehen, so gehen die AGB bzw. die Regelungen der Auftragsbestätigung vor.
 
5.    Prüfpflichten und rechtswidrige Vorlage

5.1    Umfang der Prüfpflichten
Weder Ehapa noch Anbieter sind verpflichtet, die von Auftraggeber gestellten Werbemittel inklusive der Links und verlinkten Inhalte zu prüfen. Es besteht insbesondere keine Pflicht, diese Mittel und verlinkten Inhalte rechtlich zu prüfen. Mit einer Werbeplatzierung erklärt daher weder Ehapa noch Anbieter die rechtliche Unbedenklichkeit des platzierten Werbemittels, des jeweiligen Links und/oder der verlinkten Inhalte.

5.2    Rechtswidrige Vorlage
Rechtswidrige Werbemittel müssen weder Ehapa noch Anbieter platzieren; die Veröffentlichung dieser Werbemittel steht im Ermessen von Ehapa bzw. Anbieter. Dies gilt auch für den Fall der Verlinkung auf rechtswidrige Inhalte. Bis zur Übermittlung eines rechtmäßigen Werbemittels bzw. Erstellung einer rechtmäßigen Verlinkung entfällt der Anspruch auf Werbeplatzierung ersatzlos, d.h. dass der wegen Rechtswidrigkeit nicht erfolgte Einsatz des Werbemittels nicht nachträglich durch Ehapa oder Anbieter erbracht werden muss. Der Anspruch auf die Vergütung bleibt hiervon unberührt und ist auch ohne Werbeplatzierung an Ehapa vollständig zu leisten. Die gilt auch bei Nichterreichen der vereinbarten Anzahl von AdImpressions. Sollte das Werbemittel und/oder die Verlinkung aus Sicht von Ehapa rechtswidrig sein oder ein Dritter dies behaupten, so ist Ehapa ebenfalls unter Fortbestehen des vereinbarten Vergütungsanspruchs berechtigt, die Werbeplatzierung bis zur abschließenden Klärung der (Un-)Bedenklichkeit (einstweilen) abzulehnen bzw. zu sperren. Für den Fall der festgestellten Unbedenklichkeit des Werbemittels/der Verlinkung, erhält Auftraggeber nachträglich unter Berücksichtigung der bei Ehapa bzw. Anbieter vorhandenen Ressourcen die vereinbarten Werbeplatzierungen, es sei denn, Auftraggeber hat die Bedenken gegen die Rechtmäßigkeit – ggf. neben anderen Personen – zu vertreten. Ehapa hat Auftraggeber die geplante Ablehnung oder Sperrung der Werbeplatzierung umgehend elektronisch oder fernmündlich mitzuteilen.

5.3    Abwehr von Ansprüchen durch Ehapa
Sollte Ehapa Ansprüche Dritter abwehren wollen, so hat Auftraggeber Ehapa mit den hierfür erforderlichen Unterlagen und Erklärungen zu unterstützen.


6.    Werbeplatzierung (Schaltung der Werbung), AdImpressions und Reporting

6.1    Platzierung
Die Werbeplatzierung erfolgt entsprechend der Vereinbarungen in der Auftragsbestätigung. Ein Anspruch auf eine bestimmte Position der Werbeplatzierung und/oder bestimmte Zugriffszeiten auf die Online- und/oder Mobileangebote besteht ohne ausdrückliche Vereinbarung nicht. Für den Fall, dass eine bestimmte Webseite vereinbart wird, so steht es im Ermessen von Ehapa, auf welcher Seite (Startseite, Unterseiten etc.) der Webseite und an welchem Ort auf dieser Seite die Platzierung erfolgt, wobei Ehapa bei der Platzierung der Art des Werbemittels Rechnung tragen wird. Sollte eine vereinbarte Webseite, Position oder Zugriffszeit aus technischen Gründen oder aus Gründen fehlender Ressourcen nicht möglich sein, so erfolgt die Werbeplatzierung durch Ehapa nach billigem Ermessen unter bestmöglicher Berücksichtigung der Interessen des Auftraggebers. Unwesentliche Änderungen der vereinbarten Webseite, Position oder Zugriffszeit ohne Beeinträchtigung der Werbewirkung sind stets zulässig. Sofern der Anbieter der konkret vereinbarten Werbeplatzierung und/oder einem konkret vereinbarten Werbemittel widerspricht, entfällt die Pflicht zur Erbringung der konkret vereinbarten Werbeplatzierung bzw. des konkret vereinbarten Werbemittels und Ehapa sowie Auftraggeber werden gemeinsam eine andere Werbeplatzierung/ein anderes Werbemittel festlegen. Sollte eine Einigung nicht möglich sein, so haben beide Parteien jeweils das Recht zum Rücktritt von diesem Vertrag.

6.2    Werbekennzeichnung
Ehapa und Anbieter dürfen die rechtlich vorgeschriebene Kennzeichnung der Werbeplatzierung als Werbung vornehmen. Dies erfolgt im Ermessen von Ehapa bzw. Anbieter insbesondere durch den Hinweis „Anzeige“ oder „Werbung“ oder eine andere rechtlich zulässige Kennzeichnung. Auch eine räumliche Trennung zu redaktionellen Inhalten darf erfolgen. Dies entbindet Auftraggeber nicht von der Pflicht, selbst für die rechtlich notwendigen Kennzeichnungen Sorge zu tragen (z.B. in Werbemittel, die sticky sind; in zur Verfügung gestellten Videos).

6.3    AdImpressions
Zur Bemessung der AdImpressions (Anzahl der vom AdServer von Ehapa abgerufenen Werbemittel) und der AdClicks (Anklicken der veröffentlichten Werbemittel) sind die von Ehapa über ihren AdServer ermittelten Daten maßgeblich. AdImpressions sind die Antworten des AdServers von Ehapa verursacht durch die Anfrage des Browsers eines Nutzers. Nicht hierzu zählen automatisierte Prozesse wie z.B. über Suchmaschinenscans erzeugte Ad-Impressions.

6.4    Reporting
Das Reporting der AdImpressions wird am zweiten Tag der Schaltung und danach einmal je folgender Woche an Auftraggeber übermittelt. Sollte Auftraggeber über einen eigenen Server die AdImpressions feststellen, so hat er die von Ehapa gelieferten Zahlen mit den selbst festgestellten Zahlen umgehend abzugleichen und Differenzen unverzüglich binnen 24 Stunden nach Feststellung mitzuteilen. Sollten Ehapa keine Differenzen mitgeteilt werden, so sind für die Kampagne die erhobenen Zahlen über den AdServer von Ehapa maßgeblich.

6.5    Targeting
Die automatisierte und zielgerichtete Aussteuerung der Werbemittel erfolgt nach ausdrücklicher Vereinbarung (z.B. Capping, Regio-Targeting).

6.6    Leistungsbeschränkung
Die Werbeplatzierung und- schaltung wird unter Heranziehung der geltenden technischen Standards erfolgen. Aufgrund diverser Faktoren (z.B. die Störung der Kommunikationsnetze Dritter und/oder nicht aktualisierte Angebote auf sogenannten Proxy-Servern (Zwischenspeichern)) ist eine fehlerfreie Wiedergabe der Werbemittel nach dem Stand der Technik nicht möglich. Für derartige Dienste und Leistungen Dritter haben daher weder Ehapa noch Anbieter einzustehen. Zudem wird vereinbart, dass die Leistung von Ehapa vertragsgemäß ist, wenn der AdServer von Ehapa im jeweiligen Monat des Kampagnenzeitraums nicht mehr als insgesamt 24 Stunden ausfällt.

6.7    Ausfall und Verschiebung
Sollte die Werbeplatzierung aus technischen Gründen, aufgrund gesetzlicher Bestimmungen oder durch Störungen aus dem Verantwortungsbereich von Dritten nicht möglich sein, so werden nicht erfolgte Werbeschaltungen im Rahmen des rechtlich zulässigen und abhängig von vorhandenen Ressourcen sowie deren Verfügbarkeit einvernehmlich entweder vorverlegt oder nachgeholt. Ehapa wird Auftraggeber hierüber informieren. Eine Abrechnung erfolgt in diesem Fall nur entsprechend der erbrachten Leistung (z.B. Anzahl der generierten AdImpressions). Der Vergütungsanspruch von Ehapa bleibt in diesem Fall bestehen. Die Ziffern 5.2 und 6.6 Satz 4 bleiben in diesen Fällen unberührt. Im Falle von Gewinnspielen und dem Adventskalender führen die vorgenannten Gründe nicht zu einer Reduzierung der Vergütung; Ehapa ist nicht zur Verlängerung der Leistung verpflichtet. 

7.    Preise und Vergütung

7.1    Preise
Es gilt die bei Abschluss des Vertrages gültige Preisliste, abrufbar unter http://www.egmont-mediasolutions.de/mediaportfolio/kids-websites/. Der in der Preisliste ausgewiesene Grundpreis gilt als Vergütung für die vereinbarte Werbeplatzierung und -schaltung. Die gesetzliche Mehrwertsteuer ist nicht in den Preisen enthalten und fällt nach Maßgabe der Steuergesetze zusätzlich an.

7.2    Kosten für die Herstellung der Werbemittel
Der Grundpreis enthält keine Kosten für die Produktion des Werbemittels oder sonstige Kosten, die gesondert berechnet werden. Sollte Ehapa das Werbemittel herstellen, so ist diese Tätigkeit gesondert zu vergüten.

7.3    Zahlungen an Dritte
Sofern in den Werbemitteln und durch deren Platzierung Rechte Dritter ausgewertet werden, hat diese Auftraggeber einzuholen und vollständig abzugelten (z.B. Zahlungen an Urheber,  die GEMA oder andere Verwertungsgesellschaften) oder für den Fall, dass Ehapa oder Anbieter derartige Zahlungen gegenüber Verwertungsgesellschaften leisten, Ehapa bzw. Anbieter diese Zahlungen an derartige Verwertungsgesellschaften unverzüglich zu erstatten. Auftraggeber hat Ehapa und Anbieter von Ansprüchen dieser Dritten vollumfänglich freizuhalten.

7.4    Verbundene Werbung
Sofern Auftraggeber in der Werbeplatzierung Werbung für Produkte, Marken oder Dienstleistungen mehrerer Firmen aufnimmt, erfolgt ein Preisaufschlag, den die Parteien vorab abstimmen werden. Auftraggeber hat Ehapa hierüber unverzüglich zu informieren.

7.5    AE
Sofern eine Agentur Auftraggeber ist, erhält sie eine Provision in Höhe von 15 % auf das Rechnungsnetto (Rechnungssumme ohne Mehrwertsteuer), nach Abzug von Rabatten, aber vor Skonto. Auf Verlangen ist Ehapa die Agenturtätigkeit schriftlich nachzuweisen. Sollte es sich um eine Scheinagentur handeln, so kann Ehapa die Provision verweigern. Die Provision wird bei Änderungen von Rabatten oder Storno neu berechnet. Dies begründet ggf. Rückforderungsansprüche zugunsten von Ehapa. Agentur ist verpflichtet, ihren Vertragspartner (Werbetreibenden) von der Provision vollumfänglich und unverzüglich zu informieren. Agentur erklärt hiermit, dass sie dies vor Abschluss dieses Vertrages getan hat. 

8.    Zahlungsbedingungen

8.1    Rechnungsstellung
Die Werbeplatzierung bzw. –schaltung wird grundsätzlich nach Kampagnenende auf der Basis des bis dahin vereinbarten Volumens in Rechnung gestellt. Der Rechnungsbetrag ist binnen 14 Tagen nach Rechnungseingang auszugleichen. Sollte eine Zahlung binnen 10 Tagen nach Rechnungseingang erfolgen, so erhält Auftraggeber 2 % Skonto. Skonto entfällt, wenn Ehapa gegen Auftraggeber Zahlungsansprüche aus offenen Rechnungen hat. Rechnungen können per Post oder E-Mail übermittelt werden. Für vereinbarte Abrechnungen in einer anderen Währung als EURO ist der Wechselkurs am letzten Tag des Vormonats maßgeblich.

8.2    Zahlung und Zahlungsverzug
Zahlungen haben auf das in der Rechnung genannte Konto von Ehapa zu erfolgen. Bei Zahlungsverzug oder Stundung werden Zinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz berechnet. Ehapa behält sich vor, aus einem etwaigen anderen Rechtsgrund höhere Zinsen zu verlangen. Die Geltendmachung eines weiteren Schadens ist nicht ausgeschlossen. Ehapa kann bei Zahlungsverzug die weitere Ausführung des laufenden Vertrages  bis zur Zahlung zurückstellen und für weitere Leistungen Vorauszahlungen verlangen. Wird nach Abschluss des Vertrages erkennbar, dass der Zahlungsanspruch von Ehapa durch mangelnde Zahlungsfähigkeit des Auftraggebers gefährdet wird, ist Ehapa berechtigt, auch während der Laufzeit der Kampagne weitere Leistungen ohne Rücksicht auf ein ursprünglich vereinbartes Zahlungsziel von der Vorauszahlung der Vergütung und von dem Ausgleich offen stehender Rechnungsbeträge abhängig zu machen. 

8.3    Aufrechnung
Der Auftraggeber ist zur Aufrechnung nur berechtigt, wenn seine Gegenansprüche rechtskräftig festgestellt oder durch Ehapa anerkannt wurden. Der Auftraggeber kann ein Zurückbehaltungsrecht nur ausüben, wenn sein Gegenanspruch auf demselben Vertragsverhältnis beruht.
 
9.    Laufzeit des Vertrages
Es gilt der in der Bestätigung des Auftrags genannte Kampagnenzeitraum. Auftraggeber kann den Vertrag bis drei Wochen vor erster Schaltung ganz oder teilweise kostenfrei kündigen. Dieses Recht steht auch Ehapa zu. Die Kündigung bedarf der Schriftform, wobei die Kündigung per E-Mail ausreichend ist.

10.    Haftung und Gewährleistung

10.1    Haftung
Eine Haftung für Fälle höherer Gewalt scheidet aus. Die Haftung von Ehapa, gleich aus welchem Rechtsgrund, ist beschränkt auf Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit von Ehapa oder seinen Organen, Mitarbeitern oder Beauftragten beruhen, auf schuldhaft verursachte Personenschäden sowie auf Schäden aus der schuldhaften Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (d.h. einer Vertragspflicht, deren Verletzung die Erreichung des Vertragszwecks gefährden würde und auf deren Erfüllung sich ein Vertragspartner regelmäßig verlassen darf). Bei leicht fahrlässigen Pflichtverletzungen ist, außer für Personenschäden die Haftung auf den typischen und bei Vertragsschluss vorhersehbaren Schaden begrenzt.

10.2    Gewährleistung
Der Auftraggeber hat die in Auftrag gegebene Werbeplatzierung unverzüglich nach ihrer ersten Schaltung zu prüfen und einen eventuellen Mangel unverzüglich, spätestens drei Tage nach der ersten Schaltung, schriftlich gegenüber Ehapa anzuzeigen. Nach Ablauf dieses Zeitraums gilt die Leistung als genehmigt. Die Gewährleistung ist zunächst auf Nachholung beschränkt. Dies gilt auch für nicht oder teilweise erbrachte Leistungen. Sollte die Nachholung auch im zweiten Versuch fehlschlagen, kann der Auftraggeber die gesetzlichen Gewährleistungsrechte geltend machen. Bei nur geringfügigem Mangel steht ihm das Rücktrittsrecht nicht zu. Wählt der Auftraggeber den Rücktritt vom Vertrag, steht ihm daneben kein Schadensersatzanspruch wegen des Mangels zu. Gewährleistungsrechte des Auftraggebers verjähren in 12 Monaten.

11.    Abtretung
Ehapa ist berechtigt, diesen Vertrag insgesamt oder Teile des Vertrages auf ein im Sinne des § 15 AktG mit Ehapa verbundenes Unternehmen zu übertragen. Eine Übertragung des Vertrages bzw. von Teilen des Vertrages durch Auftraggeber bedarf stets der vorherigen schriftlichen Zustimmung durch Ehapa.

12.    Datenschutz

12.1    Auswertung von Zugriffsdaten
Auftraggeber hat stets bei der Erhebung und Verwendung von Daten, welche er durch die Werbeplatzierung/-schaltung gewonnen hat, die gesetzlichen Vorschriften zu beachten und einzuhalten. Der Einsatz von Cookies ist stets unzulässig. Vorstehendes hat er auch für von ihm beauftragte Dritte sicherzustellen. Auftraggeber hält Ehapa und Anbieter von Ansprüchen Dritter aufgrund von Verstößen gegen Datenschutzbestimmungen oder sonstige gesetzliche Vorschriften frei. Ein Verstoß gegen 12.1 begründet ein sofortiges Kündigungsrecht zugunsten von Ehapa. Der Vergütungsanspruch bleibt in voller Höhe bestehen; dies gilt auch, wenn die vereinbarte Anzahl von AdImpressions nicht erreicht wurde. Weitere Ansprüche bleiben vorbehalten.

13.    Geheimhaltung
Beide Vertragsparteien verpflichten sich zur Geheimhaltung vor, während und nach Vertragsabschluss über alle Informationen und Daten aus diesem Vertrag und der Zusammenarbeit. Ehapa ist befugt, erforderliche Informationen und Daten an betroffene Anbieter weiterzugeben.

14.    Schlussbestimmungen
Änderungen dieser AGB teilt Ehapa dem Auftraggeber schriftlich oder per E-Mail mit. Sie gelten als genehmigt, wenn der Auftraggeber gegenüber Ehapa nicht binnen eines Monats nach Erhalt den Änderungen schriftlich widerspricht. Sollte Auftraggeber den Änderungen widersprechen, so ist Ehapa zur Kündigung des Vertrages berechtigt.
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Änderungen oder Ergänzungen des Auftrages einschließlich dieser AGB sowie Nebenabreden zu dem Vertrag bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. Das gilt auch für Änderungen dieser Schriftformklausel.
Sollten eine oder mehrere Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder nichtig sein oder durch gesetzliche sowie behördliche Änderungen werden, bleibt die Geltung der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen oder nichtigen Bestimmungen treten im Falle einvernehmlicher Vereinbarung diejenigen wirksamen, welche die Vertragsparteien bei Kenntnis des Mangels zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses vereinbart hätten, um beiderseitig den gleichen wirtschaftlichen Erfolg zu erzielen. Dies gilt entsprechend für eine Vertragslücke. Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Berlin.